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Tauchcomputer

Computer haben auch im Tauchsport ihren Einzug gehalten und das schon vor vielen Jahren. Ich habe den ersten gesehen, als ich 1986 auf den Malediven war. Das war ein "Deco Brain" und ein nach heutigen Vorstellungen "riesiger Kasten", den man sich auf den Unterarm geschnallt hat. Heute sind die kleinsten Modelle der Tauchcomputer, nicht viel größer als eine Armbanduhr.

Tauchcomputer haben vielfältige Aufgaben

Tauchcomputer
Mein eigener, alter Tauchcomputer: Ein Suuto Favor!. Zeigt während des Tauchgangs alles an, was man so braucht: Tiefe, Tauchzeit, Nullzeit, max. Tiefe und Wassertemperatur. Auch Deko Stops werden zuverlässig angezeigt.

Tauchcomputer erfüllen beim Tauchen gleich mehrere Aufgaben: Sie nehmen uns nicht nur die lästige Rechnerei mit den Tauchtabellen ab, indem sie das Tauchprofil aufzeichnen und den exacten Stickstofflevel und die Nullzeit berechnen.

Tiefenmesser & Taucheruhr

Sie dienen nebenbei auch als Tiefenmesser und Taucheruhr. Einige Modelle haben auch eine Funkverbindung zu einem zusätzlichen Funkmodul an der 1. Stufe des Atemreglers und geben damit Auskunft über den aktuellen Luftverbrauch und die verbeibende Luftmenge in der Tauchflasche.

Eine akkustische Warnung bei Überschreiten der max. Auftauch-geschwindiglkeit, ist auch eines der vielen Features, die so ein Tauchcomputer zusätzlich haben sollte.

Die Hauptaufgabe der Tauchcomputer besteht aber in erster Linie darin, die aufgenommene Stickstoffmenge im Körper zu berechnen und daraus resultierend die jeweils aktuelle Nullzeit für die aktuelle Tiefe anzuzeigen.

Im Vergleich zur Tauchtabelle

Während eine Tauchtabelle davon ausgeht, dass man nach dem Abtauchen auf eine bestimmte Tiefe geht, dort die ganze Zeit bleibt und dann in einem Zug wieder zur Oberfläche auftaucht, rechnet ein Tauchcomputer das Tauchprofil genau nach und stellt mir dadurch mehr Nullzeit zur Verfügung, wenn ich in geringere Tiefen aufsteige.

Die meisten Modelle sind auch in der Lage sogar mehrere Dekompressionsstops zu berechnen und anzuzeigen. Dekostops sollten von Sporttauchern aber aus Sicherheitsgründen vermieden werden.

Selbstverständlich können fast alle Tauchcomputer heute auch Nitroxtauchgänge berechnen

Was kostet so ein Tauchcomputer?

Ein wichtiges Auswahlkriterium beim Kauf eines Tauchcomputers, sollte neben dem Preis auch die Möglichkeit sein, die Batterie selber wechseln zu können. Tauchcomputer, die alles das können, was man als normaler Sporttaucher so braucht, gib es schon ab ca. 200 Euro im Handel. Nach oben sind freilich kaum Grenzen gesetzt.