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Tauchjacket

Das Tauchjacket ist ebenfalls eines der Hauptbestandteile einer Basis Tauchausrüstung, ohne das erst mal fast gar nichts geht. Tauchjackets sind auch bekannt unter anderen Namen, wie Tarierjacket, ADV Jacket oder BCD, was die englische Abkürzung von Buoyancy Control Device, also Auftriebs Kontroll Gerät ist.

Beim Tauchen erfüllt so ein Tauchjacket gleich mehrere Aufgaben:

Tauchjacket oder BCD
Ein einfaches Tauchjacket (BCD) für den Hobbytaucher

Als erstes hält es mal die Tauchflasche fest, die wir mit dem Jacket quasi wie einen Rucksack auf dem Rücken tragen.

Desweiteren ist es dann ein Auftriebskörper, der es uns ermöglicht, ohne grosse Anstrengung an der Oberfläche zu verweilen, wenn wir mal auf unseren Buddy warten müssen oder noch ein paar Meter zum Tauchplatz oder zurück zum Boot schwimmen müssen.

Unter Wassser kommt es dann aber seiner eigentlichen Aufgabe nach, indem wir mit dem Jacket für einen neutralen Auftrieb sorgen, also unter Wasser schweben können.

Das wird dadurch erreicht, das man während des Tauchgangs, über den sogenannten Inflator, Luft aus der Tauchflasche in das Jacket blasen- oder über die Luftablässe wieder herauslassen kann.

Wir wollen ja schließlich weder wie ein Stein auf den Meeresgrund absacken, noch wollen wir wie eine Boje an der Oberfläche schwimmen.

Der richtige Umgang mit einem Tauchjacket erfordert am Anfang ein wenig Übung und wird in den Anfänger Tauchkursen im Schwimmbad ausgiebig geübt.

Das Jacket dient im voll aufgeblasenen Zustand übrigens auch noch zum Schwimmen an der Oberfläche. Sobald man von einem Tauchgang zurück an die Oberfläche kommt, sollte man sofort das Jacket aufblasen und kann dann ohne zu Paddeln und zu Strampeln an der Oberfläche verharren, bis das Boot kommt und einen aufsammelt.

Man kann natürlich auch mit dem aufgeblasenen Jacket zurück zum Ufer schwimmen, wenn man ohne Boot getaucht ist.